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Ultimate Fighting Championship

Montag, Mai 25, 2009 verfasst von Matthias

Ultimate Fighting Championship – Top- Sportveranstaltung in Köln. Am 13.06.09 vergleichen die besten Athleten der Welt in der Lanxess Arena in Köln ihre Geschicklichkeit, Kraft und Kondition.

In der größten deutschen Mehrzweckhalle können die Zuschauer die global am schnellsten wachsende Sportart in den zehn packenden Zweikämpfen der hochprofessionellen und optimal trainierten Vielseitigkeitskämpfer live miterleben. Das Comeback mit der einzigartigen Wechselbeziehung zwischen den Fans und den Akteuren bietet eine unverwechselbare Atmosphäre und hält mit mitreißenden Rap- und- Rock-Rhythmen einen Vergleich zu den imposantesten Konzerten oder Live- Veranstaltungen mühelos stand. Im Vorfeld dieses ultimativen Events erscheinen in Presseartikeln immer wieder negative Berichte, die über solche Veranstaltungen nicht immer objektiv berichten und aus Unkenntnis nur die Brutalität der Kampfsportart in den Fokus stellen. Bei den UFC- Fights wird nach strengen Regeln gekämpft und die Gesundheit der Akteure schützen. Ein gebrochener Unterarm war bis jetzt die schwerste Verletzung, die bei einem Kampf nach den Regeln des weltweit größten MMA- Veranstalters und Marktführers behandelt werden musste.

Subjektive Berichte in der Presse.
Von spritzendem Blut und Gegnern ohne Chance, schreibt die Bild Presse sinngemäß in ihrer Online- Ausgabe. Die Kämpfer prügeln in einem Käfig aus Stahl ohne Schutzkleidung aufeinander ein. Mit einem Zitat des nordrhein-westfälischen Jugendministers Armin Laschet in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung setzt der Artikel in der Bild seine negative Darstellung der professionellen Kampfsportart fort. Sogar von Schlägen auf den Kopf, bei bereits am Boden liegenden Kämpfern, ist die Rede. Wenn man alles durch die eigene Brille betrachtet, bekommen die Leser eben keinen neutralen Artikel und lassen sich oft negativ beeinflussen. Fakt ist, dass die Kämpfe bei der UFC sofort abgebrochen werden, wenn der Gegner mitgenommen wird und sich in Gefahr befindet. Beim Boxen dagegen gehen die Runden oft weiter, wenn die Teilnehmer schon von schweren Kopfverletzungen gekennzeichnet sind. Dabei sind die Schläge beim Boxen fasst ausschließlich auf den Kopf gerichtet.

Die wichtigsten Regeln und die Peripherie bei den UFC- Veranstaltungen.

Der Ring hat die Form eines Achtecks. Im 9,75m (Durchmesser) großen Oktogon können die Athleten durch den die Kampffläche begrenzenden Maschendrahtzaun nicht von der Kampffläche fallen und den Raum wesentlich vorteilhafter nutzen als bei einen Ring mit Seilen.

Kleidung.
Die dünnen und an den Fingern offenen Handschuhe erleichtern den engen Körperkontakt mit dem Gegner und schützen in erster Linie die Kämpfer selber und nicht ihre Kontrahenten. Im Ring dürfen keine Schuhe getragen werden und die Hosen benötigen die Zustimmung der Kommission. T-Shirts und lange Hosen sind nicht erlaubt.

Gewichtsklassen.
Die UFC nutzt fünf Gewichtsklassen. Um die Vorteile eines höheren Körpergewichts auszugleichen, sind die Kämpfe vom Leichtgewicht (67 bis 70kg) in mehrere Kategorien, bis zum Schwergewicht (94 bis 120kg) gestuft.

Der Kampf.
Will der unterlegene Teilnehmer aufgeben, klatscht er mehrmals mit der flachen Hand auf die Matte, macht sich verbal bemerkbar, oder tippt seinen Gegner mehrmals an.
Gefährliche Angriffe können die Gesundheit der Sportler beeinträchtigen und sind nach den UFC- Regeln nicht erlaubt. Ein paar Beispiele aus den Regelwerk welche Taten verboten sind:
· Ziehen an den Haaren
· Tiefschläge
· Beißen und Augenkratzen
· Abdrücken der Luftröhre und Schläge auf den Hals
· Schläge auf den Hinterkopf oder Wirbelsäule
· Mit der Spitze des Ellbogen nach unten gerichtet Schläge
· Kopfstößfe / Drauftreten
· Fersentritte auf die Niere
· Griffe an oder mit kleine Gelenke (z. B. Finger)
· Viele weitere Vorschriften, die zur Erhaltung der Gesundheit sinnvoll sind

Der Sieger.
Gewonnen ist der sportliche Vergleich, wenn der Schiedsrichter den Kampf abbricht (technisches K.O.) Der Teilnehmer hat mehr Punkte in der Wertungstabelle oder der Gegner wird durch den Schiedsrichter disqualifiziert.

Tickets.
Weil die Veranstalter die Jugendlichen vor sittlichen, gesundheitlichen und sonstigen Gefahren schützen möchten, ist der Eintritt in die Kölner Arena erst ab 18 Jahren gestattet. Die Anhänger und alle Interessenten, die sich von der absoluten Fairness des Kampfsports überzeugen lassen möchten, können sich im Internet bequem ein Ticket z.b. über Eventim sichern.

Die Gründe für einen Besuch in der Lanxess Arena in Köln.
Im Gegensatz zu manchen Veröffentlichungen in der Presse erleben die Zuschauer die sportlichen Vergleiche der Athleten mit der besten Kondition der Welt. Im Kader der UFC haben viele Teilnehmer eine umfassende Ausbildung an den amerikanischen Hochschulen vorzuweisen. 80 % sind mit einem Abschluss an der Hochschule ausgestattet. In Köln können die Zuschauer die taktischen, dynamischen und spannenden Duelle beim intensivsten Kampfsport-Erlebnis der letzten Jahre live verfolgen. In der Lanxess Arena werden einzigartige Veranstaltungen in einem außergewöhnlichen Rahmen geboten. MMA ist die Spitze aller Kampfkünste. Alle sind hier vereint. Sehr wichtig ist der Bodenkampf denn ca. 70 % aller Kämpfe enden am Boden. Er beinhaltet nicht nur Faustschläge, sondern erfordert absolutes Können.

UFC (Ultimate Fighting Championsship) steht für eine ultimative Faszination dieses Kampfsports. Die interessanten Kämpfe zeigen die Grenzen von sportlicher Motivation. Die Athleten haben sich bestens vorbereitet und möchten mit viel Geschicklichkeit, Kraft und einer enormen Kondition das Publikum von ihren Leistungen überzeugen.

Entgegen vielen Äußerungen in der Öffentlichkeit halten sie sich immer an die strengen Regeln und möchten mit fairen Methoden, und nicht mit Brutalität zum Champion erklärt werden. Ringen und Schlagen sind immer eine andere Art von Kondition. Deshalb ist eine intensive und vielseitige Vorbereitung auf diese Kampfsportart von den Athleten notwendig um die Zuschauer zu begeistern. Es nützt nichts, wenn man in toller Schlagform ist und nach Luft ringt, sobald man auf der Matte liegt. Alle Kämpfer in der UFC haben ihre ganze Energie eingesetzt um dem Publikum guten Sport zu zeigen, der ihre Technik, die Ausdauer und die Kraft in den Vordergrund stellen soll. Ist das dann der Lohn, als „brutale Schläger“ und „Verherrlicher von Gewalt“ in den Medien bezeichnet zu werden?



6 Antworten to “Ultimate Fighting Championship”

  1. Ch. Graf (1 comments) sagt:

    Neutraler und gut recherchierter Text zu einem Thema, das für Aufregung sorgt
    Danke!

  2. jojo82 (2 comments) sagt:

    Großartiger Bericht und endlich spricht jemand die Wahrheit aus. Finde ich klasse von euch; anstatt wie andere Medien den Mitläufer zu spielen betrachtet ihr das Thema subjektiv. Vielen Dank dafür!

  3. jojo82 (2 comments) sagt:

    -.- OBJEKTIV, ich meine natürlich OBJEKTIV^^

    (Bitte mein vorherigen Comment nicht falsch verstehen)

  4. [...] Zwar konnte Gregor Herb ein deutscher MMA’ler (u.a Sport- und Englischlehrer) gut argumentieren allerdings war das Gebrüll der Dummheit doch lauter und stärker zu sehen. Ich warte Sehnsüchtig darauf das in der deutschen Presse mal geforscht und dann geschrieben oder gesprochen wird. Gutes Beispiel: http://netznavi.de/ultimate-fighting-championship/ [...]

  5. Rap (1 comments) sagt:

    Ich mag den Kampf.

  6. Cornelia (1 comments) sagt:

    Ich empfand die ersten UFC Kämpfe die ich gesehen habe als äußerst brutal. Mit der Zeit hab ich aber immer mehr Gefallen daran gefunden muss ich zugeben. Ich finde UFC hat aber zu unrecht einen schlechten Ruf, da es wohl kaum eine andere Disziplin gibt bei der man so eine Vielfalt an Kampfkünsten zu sehen bekommt.

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