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	<title>NetzNavi Blog &#187; kinder</title>
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		<title>K.I.Z. &#8211; Wenn Musik anders ist</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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Eine etwas ältere, sehr individuelle und doch einleuchtende Definition zum Begriff Musik sagt: Musik ist das sinnvolle Aneinanderreihen von Tönen. Daneben existieren je nach betrachtetem Kulturkreis noch andere Definitionen des Musikbegriffes, die sich jedoch in einem alle einig sind: Musik hat soziale Wurzeln und erfüllt gesellschaftliche Funktionen. Soweit zur Theorie. In der Praxis stellt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="KIZ" src="http://www.netznavi.de/images/kiz.gif" alt="" width="450" height="45" /></p>
<p>Eine etwas ältere, sehr individuelle und doch einleuchtende Definition zum Begriff Musik sagt: Musik ist das <strong>sinnvolle Aneinanderreihen</strong> von Tönen. Daneben existieren je nach betrachtetem Kulturkreis noch andere Definitionen des Musikbegriffes, die sich jedoch in einem alle einig sind: Musik hat <strong>soziale Wurzeln</strong> und erfüllt <strong>gesellschaftliche Funktionen</strong>. Soweit zur Theorie. In der Praxis stellt sich Musik hingegen als etwas dar, was diesem Anspruch nicht immer gerecht werden kann und besonders in der Verknüpfung mit Sprache oftmals unglaubliche Abgründe menschlicher Denk- und Ausdruckweise offenbart. Aktuelles Beispiel für die Entsinnlichung und <strong>Verrohung</strong> von Musik und <strong>Sprache</strong> ist die Hip-Hop Formation K.I.Z.</p>
<p><strong>Musik als Ausdruck von Gefühlen</strong></p>
<p>Der Ursprung der Musik, der auf den einfachen Gesang zurückzuführen ist, war geprägt von der lautlichen Verarbeitung und Weitergabe von Gefühlen. Mit der Entwicklung von Instrumenten wurde diese einfache melodische Ausdrucksform vielseitiger und ausdrucksstärker. Die Hochzeiten der Entwicklung instrumentenbasierter Musik finden wir im Barock, im Klassizismus und in der Renaissance. Hier sind Musiker angesiedelt wie <em>Mozart, Bach, Beethoven</em>.  Jedoch gibt es seit der <strong>Jahrtausendwende</strong> <strong>zunehmend</strong> absurde Erscheinungen, wie sie auch von K.I.Z. gelebt werden. Schwachstrukturierte elektronische Beats gepaart mit einfallsloser brutaler Sprache kennzeichnen deren Musikkonzept.</p>
<p><strong>Die Musik der Moderne</strong></p>
<p>Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde die Unterhaltungsmusik immer populärer. Insbesondere technische Errungenschaften wie das Radio, bessere Aufzeichnungsmöglichkeiten und das Fernsehen sind die Kanäle, mit denen Musik in dieser Zeit hauptsächlich verbreitet wurde.  In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Stilrichtung der Popmusik. Zunehmend mehr elektrische und elektronische Instrumente waren und sind bis heute tragende Elemente dieses Genres. Eingehende, meist recht einfache und oftmals schmucklose Melodien bestimmten die Machart der Musik, die Texte befassen sich überwiegend mit lapidaren Liebeserklärungen, manchmal Geschichten aus dem Alltag, gelegentlich auch mit der Kritik an bestehenden Systemen. Mit der Jahrtausendwende machte sich vor allem in den Industrieländern eine völlig neue Stilart breit. Angelehnt an die amerikanische Rapperszene, die ihre Wurzeln jedoch schon weit in die Gründerzeiten Amerikas legt, wurde auch in Europa der <strong>Sprechgesang</strong> mit oftmals sparsamer Instrumentalisierung und beatbetonter Melodieführung übernommen.</p>
<p> <br />
<strong>K.I.Z. &#8211; Gangstersprache als Zielgruppenmagnet</strong></p>
<p>So berief man sich recht schnell auf meist individuelle Erlebnisse, die genau betrachtet und psychologisch beleuchtet oftmals Störungscharakter tragen. Frauenarzt, Sido, Bushido und auch K.I.Z. prägen in ihrer Musik ein Vokabular, wie es menschenverachtender und oftmals frauenfeindlicher kaum sein kann. Die Texte reden eine Sprache, die von herabwürdigend obszön bis zu gewaltverherrlichend und sexistisch reicht. Vorrangige Zielgruppe dieser melodisch sehr einfachen bis unstrukturierten Musik sind vor allem Heranwachsende und Jugendliche. Kaum sind es Menschen über 25 Jahren, die diese Musik weiterhin bevorzugt konsumieren.</p>
<p><strong>K.I.Z. &#8211; Kannibalen in Zivil</strong></p>
<p>Ob das die passende Übersetzung für den Bandnamen ist muss offen bleiben. K.I.Z. selbst benennen sich als Künstler in Zwangsjacken. Dass beides zu einem Stück richtig ist, zeigen die Texte der Gruppierung. Besonders Kannibalismus an Frauen wird immer wieder besungen, die Brutalität der Sprache wird als <strong>sarkastisch oder ironisch deklariert</strong>. Man müsse zwischen den Zeilen lesen und oft würde man erst beim Refrain die Aussage der Texte verstehen, dies ändert  und vor allem intressiert allerdings wenig. Das mit diesen Begriffen auch Brutalität und Menschenverachtung abgedeckt werden bleibt den meist jungen Konsumenten natürlich verborgen. Die kommerziellen Interessen dieser Art von Musik überdecken meist den Anspruch auf Sinn und Wahrhaftigkeit. Ebenso wie Sido und Bushido haben die scheinbar selbst erlebten Textpassagen oftmals gar nichts mit der erlebten Realität der K.I.Z. Mitglieder zu tun. Glücklicherweise dürfen wir hoffen oder eigentlich schon davon ausgehen, dass sich auch K.I.Z. als Erscheinung eines <strong>Zeitgeistes</strong> austoben werden sobald sie selbst Väter und Ehemänner geworden sind.</p>
<p><strong>Gesellschaftliche Leerräume werden mit Absurdität gefüllt</strong></p>
<p>Besonderen Anklang findet K.I.Z. Musik dort, wo andere gesellschaftliche Räume nicht gefüllt sind. Die Langeweile Jugendlicher, die kindliche Naivität und die oftmals ergebnislose Suche nach Perspektiven werden mit absurder Gedanken- und Sprachwelt gefüllt. So wird die eigene Mutter ebenso beschimpft wie die Freundin und Frauen überhaupt. Sexualität wird brutalisiert, Straftaten und Verbrechen als ein möglicher Weg durch eine finster gezeichnete Gesellschaft dargestellt. Auch wenn sich einige der oben genannten Vertreter dieses Genres von ihren alten Texten mittlerweile distanzieren und oftmals etwas ganz anderes leben als sie musikalisch darstellen, haben solche Kraftausbrüche in der jugendlichen Szene große Resonanz. So entkommt man zumindest zeitweise und scheinbar der realen Welt. Schockierend das K.I.Z. fasst monatlich in der BRAVO Hip Hop Special zu finden ist und somit schon die ganz Jungen diese Texte und Musik kennenlernen.</p>
<p><strong>Prägende Einflüsse verrohter Musik<br />
</strong><br />
Gerade für Kinder und junge Heranwachsende scheint die rohe Art von Musik, die oftmals von fordernden, harten Beats und groben Texten begleitet wird zu gefallen. Dieser Anschein jedoch trügt. Ausschnitte aus dem eigenen Familienleben und der individuellen Realität werden unkritisch mit der Sprache der Gangster-Musik abgeglichen. Zufällige Übereinstimmungen (die oftmals gezielt provoziert werden) machen dann das Gehörte zur absoluten Wahrheit und somit durchaus auch nachahmenswert. Kinder produzieren sich optisch und sprachlich wie ihre großen musikalischen Vorbilder und versuchen oft so, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. <strong>In der Folge verroht die Sprache</strong>, die gesamte Artikulation wird vereinfacht, Sprachmelodie und Sinnhaftigkeit gehen verloren.</p>
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		<title>Erwachsene auf Probe</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 15:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[doku-soap]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
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Das neue TV-Format &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221; beschäftigt sich mit dem Kinderwunsch von Teenagern, der seit einigen Jahren vermehrt auftritt. Die Zahlen von Paaren, welche unbedingt schon in jungen Jahren Kinder in die Welt setzen wollen um ihren Wunsch nach einer eigenen Familie perfekt zu machen, steigen stetig an. Womit der vermehrte Kinderwunsch bei Teenagern zusammenhängt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.netznavi.de/images/erwachsene.gif" title="Erwachsene auf Probe" class="alignnone" width="250" height="45" /></p>
<p>Das neue <strong>TV-Format &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221;</strong> beschäftigt sich mit dem Kinderwunsch von Teenagern, der seit einigen Jahren vermehrt auftritt. Die Zahlen von Paaren, welche unbedingt schon in jungen Jahren Kinder in die Welt setzen wollen um ihren Wunsch nach einer eigenen Familie perfekt zu machen, steigen stetig an. Womit der vermehrte Kinderwunsch bei Teenagern zusammenhängt ist nicht ganz klar. Fakt ist jedoch, dass viele gar nicht wissen, auf was genau sie sich da einlassen und wie viele große Probleme der Kinderwunsch mit sich bringen kann. Von der großen Verantwortung, welche auf die Teenager zukommt, mal ganz abgesehen. Aufklärung allein reicht in der heutigen Zeit offensichtlich nicht mehr aus und so soll das Projekt &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221; den Teenagern einen Einblick in das so sehnlichst herbeigewünschte Familienglück geben. Sicher bringt das Elternsein auch schöne Seiten mit sich, zum Beispiel wenn man das eigene Kind heranwachsen sehen kann und bei seinen ersten Schritten und Worten dabei ist. Dennoch ist die Realität meist nicht so rosig, wie sie auf den ersten Blick scheinen mag. Ein Kind zu haben bedeutet früh aufstehen, oft sogar eine ganze Nacht lang nicht schlafen zu können, Windeln wechseln und nebenbei müssen die jungen Eltern auch noch den Haushalt führen oder arbeiten gehen.</p>
<p>Vier Wochen lang soll der Versuch laufen. In diesen vier Wochen durchlaufen die Teenager ein Leben mit Babys, Klein- und Schulkindern sowie Jugendlichen. Die leiblichen Eltern sind hinter der Kamera immer mit dabei und können zu jeder Zeit in das Geschehen eingreifen. Außerdem befinden sich neben den <strong>Eltern</strong> auch eine <strong>Ärztin</strong>, eine <strong>Kinderpsychologin</strong> und mehrere <strong>Erzieherinnen</strong> <strong>mit am Set</strong>, um für die Sicherheit der Kinder und Teenager zu sorgen. Klar ist, dass die neue Situation manche Teenager-Paare einfach überfordert und es zwischen den Paaren zwangsläufig zu Spannungen kommt. Mit Sicherheit bekommen das auch die jeweiligen Kinder des Paares mit und ob das so gut sein kann bleibt erstmal dahingestellt. Auch die leiblichen Eltern der Kinder wurden schon mehrmals kritisiert. Dennoch gab es für die Eltern vielleicht auch so einiges zu lernen und möglicherweise konnten auch sie gute oder schlechte Erfahrungen aus der Sendung mit nach Hause nehmen.</p>
<p>Es wurde schon viel <strong>Kritik</strong> über &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221; laut und irgendwie ist die Sendung auch an vielen spurlos vorbeigezogen, denn die Einschaltquoten sind offenbar nicht so hoch wie erwartet. Viele Vereine und Institutionen sprechen sich für ein <strong>Verbot</strong> der <strong>Doku-Soap</strong> aus, bis jetzt aber ohne jeden Erfolg. Die Serie läuft weiter und ob dieses ganze Experiment nun irgendwem von den Beteiligten irgendwas gebracht hat steht auch noch im Raum. Immerhin sind die Situationen für die Teenager und die Kinder wohl kaum realistisch, denn zu jeder Tages- und Nachtzeit sind ein <strong>Filmteam</strong>, <strong>Eltern, Ärzte, Psychologen</strong> und <strong>Erzieherinnen</strong> anwesend, die jeden Schritt der jungen Paare <strong>überwachen</strong>. Wahrscheinlich werden die jungen Leute nicht so viel aus dieser Sendung lernen können, denn im wirklichen Leben sieht das Kinderglück noch mal ganz anders aus.</p>
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		<title>Hallo Mama, hallo Papa</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 11:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist es nicht schön solche schönen Kinderlieder zu hören?
Sie sind so unschuldig und handeln nur von Frieden! Man denkt sofort zurück an die Sandkastenzeit in der man ebenfalls nur an gutes dachte und keinen größeren Krieg als der der Schlümpfe im Wald kannte. Hier ein schönes beispiel eines eines solches Songs:
Rolf Zukowski &#8211; Hallo Mama, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht schön solche schönen Kinderlieder zu hören?<br />
Sie sind so unschuldig und handeln nur von Frieden! Man denkt sofort zurück an die Sandkastenzeit in der man ebenfalls nur an gutes dachte und keinen größeren Krieg als der der Schlümpfe im Wald kannte. Hier ein schönes beispiel eines eines solches Songs:</p>
<p>Rolf Zukowski &#8211; Hallo Mama, Hallo Papa<br />
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