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Metal der Extraklasse
Wenn drei Bands wie Machine Head, Slipknot und Children of Bodom zusammen auf Tour gehen, schlägt das Herz jeden Metal-Fans höher. Drei unterschiedliche Metal-Bands, jede mit einer ganz eigenwilligen Ausprägung, die sie einzigartig macht, haben doch eins gemeinsam: eine großartige Liveperformance, die man gesehen haben muss.
Slipknot:
Die Schock-Rocker, die Maskierten, die “neuen diabolischen”, wie sie sich selbst bezeichnen, der Alptraum jeder Mutter: Slipknot
Ihre Texte sind geprägt vom Hass – Hass auf die ungerechte Welt, Hass auf die Menschheit, einfach nur abgrundtiefer Hass und Aggression. Die Vermittlung ihrer Botschaft geschieht nicht nur lyrisch, sondern auch musikalisch und optisch. Musikalisch klingt es durch die neun Protagonisten sehr “voll”. Die Songtexte sind größtenteils geschrien, wenige Passagen werden wirklich gesungen, auch handelt es sich hier nicht um den Black-Metal-typischen “Growl”, sondern wirkliches Schreien. Die Drums sind sehr vordergründig abgemischt. Hier liegt auch eine der großen Stärken der Band: Joey Jordison, der Schlagzeuger. Er heizt der Masse mit seinen Rhythmen ein, spielt schnell, präzise und weiß immer wieder zu begeistern.
Seine Qualitäten als einer der schnellsten Drummer der Welt stellt er häufig unter Beweis, manchmal sogar auf einer bewegliche Bühne, die ihn samt Schlagzeug in einen rechten Winkel zum Boden stellt.
Optisch zeigt die Band ihren Hass vor allem durch ihre Masken, Schlagzeugeinlagen mit Baseball-Schlägern und verschiedene Symboliken wie “666″ und Pentagramme.
In der Szene sind sie auf Grund ihrer einseitigen Texte und des Auftretens sehr umstritten. Dank ihrer Chartpräsenz dürfte Slipknot wohl die bekannteste Band an diesem Abend sein.
Machine Head:
Längst haben sie sich von einem Geheimtipp zu einer festen Größe in der Metal-Szene gearbeitet. Sie waren bei Rock am Ring, Wacken, waren mit Metallica auf Tour und haben 2007 ihr sechstes Studioalbum veröffentlicht. Stilistisch irgendwo zwischen Neo-Thrash und New-Metal bringen Machine Head die Menge immer wieder zum Kochen. Mit ihren musikalischen Flagschiffen wie “Imperium”, “Davidian” und “The Blood, the sweat, the tears” erzeugen sie bei jedem Gast ein rhythmisches Kopfschwingen.
Children of Bodom:
Eine ebenfalls sehr bekannte Band an diesen Abend und in der Metal-Szene aber sehr geschätzt, ist die “CoB-Hate Crew”. Eine finnische Metal-Band, die sich mit ihrem Namen auf die Gewalttat am finnischen See Bodominjärvi bezieht. Die Besonderheit an dieser Band ist sicherlich, dass die Leadparts von einem Keyboarder übernommen werden. Dadurch entsteht ein einzigartiger Death-Metal-Sound, der sehr hörenswert ist.
Wer sich diese einzigartigen Ereignisse nicht entgehen lassen möchte, hat in Deutschland folgende Gelegenheiten:
15.11.2008 – Berlin
24.11.2008 – Düsseldorf
25.11.2008 – Offenbach am Main
26.11.2008 – Stuttgart
29.11.2008 – München
Tickets gibts über jedes üblichen Kartenhaus wie z.B. Eventim. Ich selbst bin in Düsseldorf anwesend.
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