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	<title>NetzNavi Blog &#187; Politik</title>
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		<title>Ultimate Fighting Championship</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 09:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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Ultimate Fighting Championship &#8211; Top- Sportveranstaltung in Köln. Am 13.06.09 vergleichen die besten Athleten der Welt in der Lanxess Arena in Köln ihre Geschicklichkeit, Kraft und Kondition. 
In der größten deutschen Mehrzweckhalle können die Zuschauer die global am schnellsten wachsende Sportart in den zehn packenden Zweikämpfen der hochprofessionellen und optimal trainierten Vielseitigkeitskämpfer live miterleben. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone" title="Ultimate Fighting Championship" src="http://www.netznavi.de/images/ufc.gif" alt="" width="450" height="45" /></strong></p>
<p><strong>Ultimate Fighting Championship &#8211; Top- Sportveranstaltung in Köln. Am 13.06.09 vergleichen die besten Athleten der Welt in der Lanxess Arena in Köln ihre Geschicklichkeit, Kraft und Kondition. </strong></p>
<p>In der größten deutschen Mehrzweckhalle können die Zuschauer die global am schnellsten wachsende Sportart in den zehn packenden Zweikämpfen der hochprofessionellen und optimal trainierten Vielseitigkeitskämpfer live miterleben. Das Comeback mit der einzigartigen Wechselbeziehung zwischen den Fans und den Akteuren bietet eine unverwechselbare Atmosphäre und hält mit mitreißenden Rap- und- Rock-Rhythmen einen Vergleich zu den imposantesten Konzerten oder Live- Veranstaltungen mühelos stand. Im Vorfeld dieses ultimativen Events erscheinen in Presseartikeln immer wieder negative Berichte, die über solche Veranstaltungen nicht immer objektiv berichten und aus Unkenntnis nur die Brutalität der Kampfsportart in den Fokus stellen. Bei den UFC- Fights wird nach strengen Regeln gekämpft und die Gesundheit der Akteure schützen. Ein gebrochener Unterarm war bis jetzt die schwerste Verletzung, die bei einem Kampf nach den Regeln des weltweit größten MMA- Veranstalters und Marktführers behandelt werden musste.</p>
<p><strong>Subjektive Berichte in der Presse.</strong><br />
Von spritzendem Blut und Gegnern ohne Chance, schreibt die Bild Presse sinngemäß in ihrer Online- Ausgabe. Die Kämpfer prügeln in einem Käfig aus Stahl ohne Schutzkleidung aufeinander ein. Mit einem Zitat des nordrhein-westfälischen Jugendministers Armin Laschet in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung setzt der Artikel in der Bild seine negative Darstellung der professionellen Kampfsportart fort. Sogar von Schlägen auf den Kopf, bei bereits am Boden liegenden Kämpfern, ist die Rede. Wenn man alles durch die eigene Brille betrachtet, bekommen die Leser eben keinen neutralen Artikel und lassen sich oft negativ beeinflussen. Fakt ist, dass die Kämpfe bei der UFC sofort abgebrochen werden, wenn der Gegner mitgenommen wird und sich in Gefahr befindet. Beim Boxen dagegen gehen die Runden oft weiter, wenn die Teilnehmer schon von schweren Kopfverletzungen gekennzeichnet sind. Dabei sind die Schläge beim Boxen fasst ausschließlich auf den Kopf gerichtet.</p>
<p><strong>Die wichtigsten Regeln und die Peripherie bei den UFC- Veranstaltungen.</strong></p>
<p>Der Ring hat die Form eines Achtecks. Im 9,75m (Durchmesser) großen Oktogon können die Athleten durch den die Kampffläche begrenzenden Maschendrahtzaun nicht von der Kampffläche fallen und den Raum wesentlich vorteilhafter nutzen als bei einen Ring mit Seilen.</p>
<p><strong>Kleidung.</strong><br />
Die dünnen und an den Fingern offenen Handschuhe erleichtern den engen Körperkontakt mit dem Gegner und schützen in erster Linie die Kämpfer selber und nicht ihre Kontrahenten. Im Ring dürfen keine Schuhe getragen werden und die Hosen benötigen die Zustimmung der Kommission. T-Shirts und lange Hosen sind nicht erlaubt.</p>
<p><strong>Gewichtsklassen.</strong><br />
Die UFC nutzt fünf Gewichtsklassen. Um die Vorteile eines höheren Körpergewichts auszugleichen, sind die Kämpfe vom Leichtgewicht (67 bis 70kg) in mehrere Kategorien, bis zum Schwergewicht (94 bis 120kg) gestuft.</p>
<p><strong>Der Kampf.</strong><br />
Will der unterlegene Teilnehmer aufgeben, klatscht er mehrmals mit der flachen Hand auf die Matte, macht sich verbal bemerkbar, oder tippt seinen Gegner mehrmals an.<br />
Gefährliche Angriffe können die Gesundheit der Sportler beeinträchtigen und sind nach den UFC- Regeln nicht erlaubt. Ein paar Beispiele aus den Regelwerk welche Taten verboten sind:<br />
· Ziehen an den Haaren<br />
· Tiefschläge<br />
· Beißen und Augenkratzen<br />
· Abdrücken der Luftröhre und Schläge auf den Hals<br />
· Schläge auf den Hinterkopf oder Wirbelsäule<br />
· Mit der Spitze des Ellbogen nach unten gerichtet Schläge<br />
· Kopfstößfe / Drauftreten<br />
· Fersentritte auf die Niere<br />
· Griffe an oder mit kleine Gelenke (z. B. Finger)<br />
· Viele weitere Vorschriften, die zur Erhaltung der Gesundheit sinnvoll sind</p>
<p><strong>Der Sieger.</strong><br />
Gewonnen ist der sportliche Vergleich, wenn der Schiedsrichter den Kampf abbricht (technisches K.O.) Der Teilnehmer hat mehr Punkte in der Wertungstabelle oder der Gegner wird durch den Schiedsrichter disqualifiziert.</p>
<p><strong>Tickets.</strong><br />
Weil die Veranstalter die Jugendlichen vor sittlichen, gesundheitlichen und sonstigen Gefahren schützen möchten, ist der Eintritt in die Kölner Arena erst ab 18 Jahren gestattet. Die Anhänger und alle Interessenten, die sich von der absoluten Fairness des Kampfsports überzeugen lassen möchten, können sich im Internet bequem ein Ticket z.b. über Eventim sichern.</p>
<p><strong>Die Gründe für einen Besuch in der Lanxess Arena in Köln.</strong><br />
Im Gegensatz zu manchen Veröffentlichungen in der Presse erleben die Zuschauer die sportlichen Vergleiche der Athleten mit der besten Kondition der Welt. Im Kader der UFC haben viele Teilnehmer eine umfassende Ausbildung an den amerikanischen Hochschulen vorzuweisen. 80 % sind mit einem Abschluss an der Hochschule ausgestattet. In Köln können die Zuschauer die taktischen, dynamischen und spannenden Duelle beim intensivsten Kampfsport-Erlebnis der letzten Jahre live verfolgen. In der Lanxess Arena werden einzigartige Veranstaltungen in einem außergewöhnlichen Rahmen geboten. MMA ist die Spitze aller Kampfkünste. Alle sind hier vereint. Sehr wichtig ist der Bodenkampf denn ca. 70 % aller Kämpfe enden am Boden. Er beinhaltet nicht nur Faustschläge, sondern erfordert absolutes Können.</p>
<p>UFC (Ultimate Fighting Championsship) steht für eine ultimative Faszination dieses Kampfsports. Die interessanten Kämpfe zeigen die Grenzen von sportlicher Motivation. Die Athleten haben sich bestens vorbereitet und möchten mit viel Geschicklichkeit, Kraft und einer enormen Kondition das Publikum von ihren Leistungen überzeugen.</p>
<p>Entgegen vielen Äußerungen in der Öffentlichkeit halten sie sich immer an die strengen Regeln und möchten mit fairen Methoden, und nicht mit Brutalität zum Champion erklärt werden. Ringen und Schlagen sind immer eine andere Art von Kondition. Deshalb ist eine intensive und vielseitige Vorbereitung auf diese Kampfsportart von den Athleten notwendig um die Zuschauer zu begeistern. Es nützt nichts, wenn man in toller Schlagform ist und nach Luft ringt, sobald man auf der Matte liegt. Alle Kämpfer in der UFC haben ihre ganze Energie eingesetzt um dem Publikum guten Sport zu zeigen, der ihre Technik, die Ausdauer und die Kraft in den Vordergrund stellen soll. Ist das dann der Lohn, als „brutale Schläger“ und „Verherrlicher von Gewalt“ in den Medien bezeichnet zu werden?</p>
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		<title>Lonsdale ist für Nazis?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 11:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Immer wieder tauchen in den Medien Berichte über einen wiedererstarkten Rechtsradikalismus in Deutschland, vor allem aber in Ostdeutschland auf. Im Zuge jener durchaus sensationsgierigen Bericht-Erstattung wird auch zunehmend oft die Marke Lonsdale erwähnt, welche angeblich sich gänzlich auf das Vermarkten von rechts-radikalen Kleidungsstücken und Utensilien konzentriert haben soll. Nebst Pitbull und anderen eher auf Militaria [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://netznavi.de/wp-content/uploads/2008/11/lonsdale-colours.jpg"></a><img class="alignnone" title="Lonsdale London" src="http://www.netznavi.de/images/lonsdale.gif" alt="" width="250" height="45" /></p>
<p>Immer wieder tauchen in den Medien Berichte über einen wiedererstarkten Rechtsradikalismus in Deutschland, vor allem aber in Ostdeutschland auf. Im Zuge jener durchaus sensationsgierigen Bericht-Erstattung wird auch zunehmend oft die Marke Lonsdale erwähnt, welche angeblich sich gänzlich auf das Vermarkten von rechts-radikalen Kleidungsstücken und Utensilien konzentriert haben soll. Nebst Pitbull und anderen eher auf Militaria ausgerichteten Labeln wird Lonsdale angelastet, mit Nazi-Verbänden und allgemein patriotitistisch bzw. rassistisch orientierten Organisationen zu kooperieren. Was ist an diesen Gerüchten dran und wird hier Rufmord begangen oder muss man Lonsdale tatsächlich eine brutale Abkehr von firmeneigenen Wurzeln attestieren? Herrscht hier lediglich medialer Populismus oder doch Erörterung erschreckender Tatsachen? Dies gilt es jetzt einmal kritisch zu untersuchen und auch allgemein die Stellung der Medien beim Berichten über Szene und Subkultur zu hinterfragen.</p>
<p>Doch zuerst einige Worte zur Geschichte des britischen Herstellers Lonsdale: Der Name geht auf einen <strong>britischen Boxer</strong> des 19. Jahrhunderts zurück, welche damals zur Legalisation und Verbreitung des damals noch recht unbekannten Boxsportes entscheidend beitrug. Diesen Namen zu verwenden, wurde schließlich vom Gründer des ersten Lonsdale-Geschäftes im Jahr 1960 entschlossen. Das damalige Underground-Label entwickelte sich im Laufe der nächsten Jahre schnell zu einem absoluten Szene-Primus und vermarket inzwischen sämtliche Produkte weltweit. In Deutschland geschieht dies über die Firma “Punch”. Wichtige Faktoren für den Erfolg waren übrigens manch berühmte Boxer wie <strong>Muhammed Ali</strong> oder <strong>Lennox Lewis</strong>, welche durch ihren enormen Bekanntheitsgrad zum weltweiten Erfolg des ehemaligen Untergrund-Herstellers beitrugen.</p>
<p><a href="http://netznavi.de/wp-content/uploads/2008/11/ali_lonsdale.jpg"></a></p>
<p><img class="alignnone" title="Muhammed Ali Lonsdale" src="http://www.netznavi.de/images/ali.jpg" alt="" width="210" height="370" /></p>
<p>Gleichwichtig ist sicherlich auch die Beliebtheit in der seinerzeit gänzlich unpolitischen Skinhead-Szene Englands zu betrachten. Denn diese trugen insbesondere in Skin-Kreisen zur Verbreitung der Marke bei. Allerdings waren es auch jene Skinheads, die partiell zum Rechtsradikalismus wechselten und somit den meisten populistisch organisierten Medien gefundenes Fressen gaben, um die Skinhead-Szene mitsamt ihrer Lieblingsmarken wie Lonsdale oder Pitbull in die Reihe der Neonazis abzuschieben. Dass dabei nur ein verschwindend geringer Teil der Liebhaber der Marke Lonsdale wirklich auf den Spuren des Rechtsradikalismus wandelt, dies entgeht den meisten nur oberflächlich an der Materie rührenden <strong>Journalisten</strong>. Man muss nicht hinterfragen, um Auflage wie Quote abzusichern. Sensationen genügen, um Leser wie Zuschauer blendend zu unterhalten, zu schockieren und ohne jede Kritik zu einem Dogma namens Skindhead-Lonsdale gleich Nazi zu verleiten.</p>
<p>Nun stellt sich freilich die Frage, woher letztlich dieses Image des Rechtsradikalismus eines jeden Lonsdale-Trägers kommt und inwieweit soetwas überhaupt plausibel sein könnte. Wie bereits erwähnt wurde, zählt insbesondere die englische und deutsche Skinhead-Szene zum nennenswerten Kundenkreis der Marke Lonsdale. Während diese ursprünglich gänzlich unpolitisch daherkam, entwickelte sich im Zuge des sogenannten “Reggae-Krieges” eine zunehmende Spaltung der Szene.</p>
<p><a href="http://netznavi.de/wp-content/uploads/2008/11/lonsdale.gif"></a></p>
<p>Weil die damals friedlich, teils pazifistisch organisierten Skins sich einem wachsenden Konflikt zwischen den eher Reggaemusik liebenden schwarzen Skins und tradionalistisch organisierten weißen Skins gegenüber sahen, kam es schließlich zur Spaltung. Diese weiße Gruppe der Skinhead-Szene zerbrach wenige Jahre später unter enormer Politisierung der Szenenkultur in Links- und Rechtsradikalismus, ebenso Neonazismus und tradionellem Skinhead-Kulturismus. Am meisten trat hierbei die rechsextreme Splittergruppe der Skins ans Tageslicht, zumindest an das Tageslicht der Boulevard-Medien, welche sich sogleich auf diese neue, überaus offensichtlich rechtsradikal erscheinende Subkultur stürzten. Im Zuge dieser Bericht-Erstattung tauchte schließlich parallel zu jeder medialen Verfolgung der Skin- und seit neuerer Zeit auch Gabber- wie Hardcore-Techno-Szene auch der Name Lonsdale auf. Lonsdale scheint für die Leser des Boulevard und auch für manch antifaschistischen Zeitgenossen klar auf die rechte Szene spezialisiert, geradewegs einen Pakt mit den Rechten eingegangen zu sein.</p>
<p>Tatsächlich scheint soetwas leicht herzuleiten, wenn man die Massen von rechts gesinnten Menschen sieht, welche sich solcher Marken wie Lonsdale, Pitbull oder Alpha Industries bedienen. Bei fast jedem NPD-Aufmarsch, bei jedem größeren Skintreffen und bei jeder nennenswerten Gabber-Veranstaltung glauben allzu kluge Journalisten inzwischen einen Bezug zum Rechtsradikalismus zu sehen. Während bei ersteren dies durchaus zustimmen mag, so unterscheiden viele Menschen nicht mehr zwischen Neonazi, Skin und Technohead.</p>
<p><img class="alignnone" title="Lonsdale Logo" src="http://www.netznavi.de/images/lonsdale_logo.jpg" alt="" width="196" height="79" /></p>
<p>Erstere sind eindeutig rechtsradikal, ausländerfeindlich, usw und tragen zudem Lonsdale. Doch die Anhänger der Skinhead-Szene tragen lediglich in Ausnahmen Lonsdale auf der Haut und gleichermaßen rechtes Gedankengut mit sich. Dies entgeht jedoch zahlreichen Journalisten, welche ein Image voller Schatten und Halbdunkel auf jede Marke innerhalb der Skinhead-Subkultur geworfen hat und selbst Skins untereinander daran zweifeln lässt, ob Lonsdale wirklich einen unpolitisch, weltoffenen und demokratischen Charakter hat.<br />
Nun muss freilich gefragt werden, ob Lonsdale und Co. tatsächlich im Dienste der Neonazis stehen, ob die Skinhead-Szene nicht nur Träger von Lonsdale, sondern auch von absolut demokratiefeindlichem Denken ist.</p>
<p>Gewiss ist, dass an dieser unglücklichen Image-Entwicklung nicht nur Medien und Menschenmassen schuld sind. Denn immer sind es zwei Parteien, die solch eine sensationslüsterne Berichterstattung provozieren. Dass Skins nicht zwangsläufig linksradikal bzw. unpolitisch eingestellt sind, sondern durchaus zum Rechtsradikalismus neigen können, wird bedauerlicherweise durch Statistiken, Umfragen und Meinungsbilder bewiesen. Gleiches gilt auch für Lonsdale. Ein Label hat stehts die Möglichkeit, so werfen zahlreiche Kritiker ein, die Kundschaft nach gewissen Vorstellungen zu frequentieren und Verträge mit gewissen Händlern zu kündigen. Dass soetwas jedoch gänzlich unprofitabel, mithin unprofessionell ist, das kümmert allerdings wenige Journalisten. Und dennoch lässt sich vieles zur Verteidigung der Skinhead-Szene, aber vor allem zur Verteidigung der Marke Lonsdale sagen. “Die Ausnahme bestätigt die Regel” greift nämlich als Wahlspruch auch im Bezug auf die Skinhead-Szene. Es gibt rechte Skins, es gibt rechte Gabber und genauso sind einige Lonsdale-Träger voll mit rechten Gedankengut. Allerdings ist eine enorme Mehrzahl an Leuten nicht mit solchem Nazitum bestückt, zuweilen ganz im Gegenteil.</p>
<p>Selbst <strong>antifaschistische Organisationen</strong> decken sich zunehmend mit Lonsdale ein. Klänge soetwas nicht nach empfindlichem Widerspruch, wenn man wüsste, dass Lonsdale-Träger aus allen politischen und soziokulturellen Spektren stammen und gleichzeitig behauptete, Lonsdale provoziere den westeuropäischen Rechtsradikalismus? Eindeutig! Denn jedem kritisch wie dialektisch denkenden Menschen wird bei seiner Recherche einleuchten, dass Lonsdale niemals absichtlich zu einem Träger der rechtsradikalen Subkultur werden wollte und seine Käuferschaft nicht zwangsläufig aussuchen konnte. Gleiches gilt hier auch für die Skinhead-Szene, welche im Laufe der Jahre kaum mehr die Ideale der Anfangszeit zur Gegenwart übertragen konnte. Die Entwicklungen der Gothic- oder Punk-Szene zeigen dies exemplarisch: Kapitalismus-Kritik, Individualismus, Freiheit, Verehrung von dunkler Ästhetik wurden z.b. bei den Grufties zunehmend durch Extravaganz, Egoismus und Wettbewerbs-Denken der sog. Cybergoth-Kultur ersetzt. Punks rebellierten vor 40 Jahren gegen die patriarchalisch organisierte Weltordnung und bestehen heutzutage selten aus wirklich politischen Gemütern.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Doch zurück zu Lonsdale:</span> Dass das genannte Label nicht aus freiem Willen zum Nazi-Markenprodukt geworden ist, wurde inzwischen dargelegt. Doch woran lässt sich selbst dem kritischsten Geist beweisen, dass Lonsdale auf keiner Seinsebene mit Nazis korreliert?</p>
<p><img class="alignnone" title="Lonsdale loves all color" src="http://www.netznavi.de/images/lonsdale.jpg" alt="" width="200" height="141" /></p>
<p><a href="http://netznavi.de/wp-content/uploads/2008/11/lonsdale-colours.jpg"></a></p>
<p>Lediglich die vier Buchstaben “<strong>NSDA</strong>” im Label-Namen sind laut Studien dafür verantwortlich, dass überhaupt der Kontakt zu rechtsextremen Kreisen über Unterhändler entstehen konnte. Dass der Gründer der Firma Lonsdale auf solch anagrammatische Details kaum geachtet haben dürfte, leuchtet sicher ein. Doch darüber hinaus hat Lonsdale längst die Initiative ergriffen und mit einigen klaren Werbebotschaften dafür gesorgt, dass das Labelimage endgültig vom Neonazismus abkehren könne. Allerdings trugen Slogans wie “<strong>Lonsdale loves all colors</strong>” auch dazu bei, dass enorme Umsatz-Einbrüche z.b. in Sachsen zu verzeichnen waren. Gefoppt und genarrt wandten sich viele Neonazis ab, boykottierten die Firma und machten den mutigen Schritt Lonsdales und deren deutschen Unterhändlers Punch zumindest wirtschaftlich wenig sinnvoll. <strong>Moralisch jedoch kann man nunmehr Lonsdale nichts mehr vorwerfen</strong>. Denn mit Sponsorings z.b. beim CSD in Köln und weiteren Schritten an die bislang ignorante Öffentlichkeit ist Lonsdale gelungen, keine wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen, sondern firmeninterne Ideale deutlich darzustellen und Mut zur Wahrheit zu beweisen.</p>
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