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Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Weiberfastnacht steht an.

Mittwoch, Februar 18, 2009 posted by Matthias

Morgen ist es soweit, die Weiberfastnacht steht mal wieder vor der Tür. In einigen Städten herrscht Chaos mittels Party und lauter Musik. Einige Hauswände werden wohl ebenfalls wieder darunter leider müssen, doch dies gehört nunmal dazu wenn viele Menschen draußen am feiern sind.

Weiberfastnacht wird hin und wieder auch fälschlicherweise Altweiberfasching, Altweiberfastnacht oder einfach Altweiber genannt. Weiberfastnacht wird so gesehen als Vorfeier des Karnevals angesehen, der Tag markiert den Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval. An diesen inoffiziellen Feiertag wird an einigen Arbeitsplätzen ab mittags nicht mehr gearbeitet.

Gefeiert wird meist offiziell ab 11:11 Uhr und natürlich kostümiert sowohl auf der Straße wie auch in den Kneipen.

Socke gerissen

Donnerstag, November 27, 2008 posted by Matthias

Also das mit den Socken ist ja schon so ein Ding.
Mal davon abgesehen, dass diese Zweiteiler oftmals in den Tiefen der Waschmaschine auf Tauchstation gehen, auf Nimmerwiedersehen versteht sich, haben die Socken noch eine weitere gewaltige Macke: Sie reißen! Jawohl! Weshalb auch immer, doch sobald man mit den Fingern beherzt die Socken über die Zehen streift nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Meistens reißen sie am Rand und hinterlassen unschöne Löcher, die sich nach zu nach hinab bewegen. Manche Socken finden es lustig an den Fersen aufzugehen, und es stellt sich die Frage, ob es intelligente Socken gibt, die hier für Frischluft sorgen. Halten die Ränder und auch die Ferse, so geben die Reißwölfe keine Ruhe und verschaffen den großen Zehen einen besseren Überblick, was sich ja gerade in Sandalen besonders lohnt.

Treppe hochfallen

Dienstag, November 25, 2008 posted by Matthias

In der Regel hat jedes Haus auch seine Treppen, und damit auch eine ganz besondere Falle.
Hinunter zu fallen ist wahrlich kein Kunststück: Ein unbedachter Moment oder die Puppe der Nachbarstochter…schon erfährt man mal wieder auf unsanfte Art die Vorgänge der Schwerkraft. Eine ganz besondere Fallweise ist es jedoch dagegen, wenn man seine Einkäufe bis unter die eigene Nase gestapelt hat, weil doppelt laufen ja zuviel Kraft verschwendet.

Mit dem Ellenbogen die Türklinke hinuntergedrückt, mit dem Hinterteil die Tür aufgestoßen, ein eleganter Schwenk an der zufallenden Tür vorbei und Richtung Treppenstufen balanciert. Mühsam hat man mit blinden Schritten die Hälfte der Treppen geschafft, als plötzlich die oben liegenden Kekse ins Rutschen geraten. Schon ist es passiert: Die Rettungsaktion der Kekse hat die Aufmerksamkeit für das Gehen beiseite gelegt, das Stolpern nimmt seinen Lauf und unsanft gleitet man bäuchlings die Treppenstufen hinab.

Der Blick nach oben lässt einen die einsame Kekspackung entdecken, die sich das Stolpern aus sicherer Entfernung besieht. Und fast scheint es als ob sie dabei lacht.

Sekundenschlaf

Dienstag, November 18, 2008 posted by Matthias

Die Doppelschicht ist endlich zu Ende und der wohlverdiente Feierabend endlich da. Nur noch ein kurzes Stück mit der Bahn und man kann in das weiche Bett fallen.

Eigentlich ist man relativ fit, obwohl, so ein bisschen Müdigkeit hängt schon in den Knochen. Die Bahn ist richtig voll, und nach einigen Minuten sichtet man endlich einen freien Platz. Und was für einen! Der Traum der schlaflosen Nächte scheint tatsächlich Realität geworden sein, und man hat das Glück den direkten Sitzplatz zu ergattern. Kaum hat man sich auf den Sitz platziert drehen sich die Gedanken um den ersten Satz des Kennen lernen in den müden Gehirnwindungen…Sanfte Musik erklingt, es duftet verführerisch nach einem süßlichen Parfum das einem die Gedanken verwirrt, der Rhythmus der Bewegungen scheint in einer Art Zeitlupe abzulaufen…

Plötzlich wird man unsanft mit einer Ohrfeige geweckt! Der Sekundenschlaf hat ein neues Opfer gefunden: Nur für einen Augenblick in das Land der Träume versunken, den Kopf auf die Brust des Flirtobjektes gelegt und durch das Müdigkeitssabbern einen unschönen Fleck hinterlassen, hat auch jede weitere Möglichkeit des Kennen lernen vermasselt, ganz zu schweigen von den Genickschmerzen, die auch noch Tage danach an den Sekundenschlaf erinnern werden.

Barbecue Remouladen Brot

Dienstag, November 11, 2008 posted by Matthias

Wie? Sie kennen es nicht? Das gute, kräftige BBQ Remo Brot?

Das vielleicht erste “Barbecue Remouladen Brot” habe ich heute im Büro gesichtet. Ein Kollege hat es sich zubereitet und es herzhaft verschlungen. Das Brot war ein typisches Brot von Kamps (vermute mal Roggenbrot).

Ich werde es glaube ich nicht probiere da es nicht so meinen Geschmack entspricht, aber das es ordentlich reinhaut, kann ich mir gut vorstellen!!

Feuerzeug suchen

Montag, November 10, 2008 posted by Matthias

Ich als Raucher, naja das ist so eine Sache, nicht nur das ich ständig vergesse Zigaretten zu kaufen,
nein, ein Feuerzeug habe ich auch nie. Obwohl ich eins besitze. Glaube ich. Nun ja gestern war es jedenfalls noch da. Ich hatte es das letzte Mal in der Küche oder nein Moment in der Stube….

So in etwa sieht es aus wenn ich ein Feuerzeug brauche. Es ist immer weg. Man verlegt die aber auch so oft und findet sie an Orten wo man doch gar nicht war. Hosentaschen sind bei Feuerzeugen sehr beliebt. Bemerkbar machen sie sich aber erst nach dem Waschgang. Couchritzen sind auch zum durchsuchen geeignet, da findet man meistens welche. Die Handtasche, Jackentaschen, Schälchen und Gläser überall verschwinden sie hinein und niemand war es.

Und dann gibt es noch die Feuerzeuge, die immer in den Taschen anderer landen. Glaubt es mir ich kenne solche Exemplare. Sie kommen ohne und gehen mit Feuerzeug und man selber sucht und sucht. Beim nächsten Besuch haben die dann eins und es kommt einem so bekannt vor, naja die haben halt das selbe neulich mal gekauft.

Fazit:
Die Dinger sind so klein, dass man sie echt meistens übersieht und nicht wirklich verlegt. Und aufgetaucht sind sie doch immer wieder irgendwann, oder?

Echte oder Plastikpflanzen

Freitag, September 19, 2008 posted by Matthias

Es ist nicht so einfach Unterschiede zwischen echte und Plastikpflanzen zu finden. Um den Wünschen den Kunden nachzukommen sehen die Plasikpflanzen extrem realistisch aus. Gibt es aber jedoch Unterschiede?
Die Blätter einer Pflanze aus Plastik sind glänzender als die von einer echten Pflanze. Vom Gesamtgewicht her sind die unnatürlichen viel leichter, weil der Innenraum des Blumentopfes meist hohl ist. Bei Blühpflanzen lässt sich leichter einen Unterschied feststellen, da die echten Blühpflanzen sich durch ihren Duft unterscheiden. Ob Grün- oder Plastikpflanzen, bringen die natürlichen Pflanzen mehr Wärme ins Haus und sind umweltschonend dank ihre CO2 Produktion.

Gewalt auf Volksfesten

Sonntag, September 14, 2008 posted by Matthias


Die Gewaltbereitschaft ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das stellt man fest, wenn man die Schlagzeilen der Zeitungen liest.

Doch nicht einmal mehr die Volksfeste sind davon verschont. Eigentlich wollte man nur den Nachmittag oder Abend auf einem dieser Volksfeste genießen. Doch das ist teilweiße gar nicht mehr möglich, wenn man ständig im Hinterkopf hat, das gleich an der nächsten Ecke etwas passieren könnte oder man sogar mitten drin steckt.

Immer öfter kommen Übergriffe vor. Oft werden diese von stark alkoholisierten Jugendlichen ausgeführt , die augenscheinlich nichts besseres mit ihrer Freizeit anzustellen weiß , als anderen ein Wochenende zu vermiesen. Früher konnte man seine Kinder auch mal alleine auf ein solches Volksfest ziehen lassen, denn man wusste, das die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passieren würde sehr klein war.
Für einen Übergriff brauchen die Schläger noch nicht einmal einen richtigen Anlass. Es reicht schon ein falscher Blick oder ein falsches Wort, das noch nicht einmal so gemeint war, wie der Pöbelnde es verstand. Dann aber wird nicht mehr nur mit Fäusten auf das Opfer eingeschlagen, sondern mit Waffen in Form von einem Bierkrug oder sogar Baseballschlägern. Besonders dann, wenn die Jungendlichen oder Schläger in größeren Gruppen auftreten, dann wird es heikel, denn wenn man darauf nicht vorbereitet ist, dann hat man kaum eine Chance diesen aus dem Weg zu gehen.

Diese Gewaltbereitschaft auf Volksfesten und die erschreckend hohen Zahlen der Verletzten auf eben jenen Festen ist erschreckend. Während man sich füher verletzte, weil man mal zu viel getrunken hatte und nicht mehr vollkommen Herr seiner Sinne war, dabei vielleicht unglücklich stürzte und sich eine Verletzung zuzog, so entstehen heutzutage die meisten Verletzungen durch Prügeleien.

Dabei schrecken die Schläger oft nicht einmal vor dem Gesetz zurück und selbst wenn die Polizei einschreitet, so wird weiter geprügelt. Oftmals wirklich ohne Rücksicht auf Verluste und es wird erst dann Ruhe gegeben, wenn sich das Opfer am Boden befindet und sich nicht mehr bewegt. Dabei werden jedoch nicht mehr nur die Fäuste benutzt, sondern auch gerne mal zu einem Bierglas oder Baseballschläger. Beides kann zu sehr ernsthaften Verletzungen führen und große Schäden am Körper des Opfers hervorrufen.

Die Tatsache, das so viele Übergriffe auf Volksfesten stattfinden ist so erschreckend, das in manchen Städten sogar schon die Feste oder eine Kirmes abgesagt wird, weil man solch ein Risiko nicht eingehen möchte. Ob dies die richtige Lösung ist, ist jedoch fraglich. Denn nur weil ein paar Menschen nichts Besseres mit ihrer freien Zeit anzufangen wissen, als anderen Menschen Schaden zuzufügen, sollte der Rest der Bevölkerung nicht darauf verzichten müssen, ein Volksfest besuchen zu können.

Verlassen im Harz

Donnerstag, September 4, 2008 posted by Matthias

Im Harz, oberhalb des Okerstausees, befindet sich der staatlich anerkannte Luftkurort Schulenberg. 430 Menschen haben hier eine neue Heimat gefunden, nachdem die alte Siedlung in den Fluten versank.
Im 16. Jahrhundert war der Bergbau und das Hüttenwesen ein wichtiger Wirtschaftszweig und damit verbunden die Errichtung von Siedlungen. Eingebettet im Weißwassertal, umgeben von Wäldern, entstand der Ort Schulenberg im Oberharz. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits fünf Stollen sowie Schmelzöfen betrieben und mit den angelegten landwirtschaftlichen Nutzflächen wurde der Eigenbedarf an Nahrungsmitteln gesichert. Später wurde Schulenberg eine Waldarbeitersiedlung.

Durch den Harz fließt die Oker, ein normalerweise ruhiger Fluss, der aber bei lang anhaltendem Regen oder bei der Schneeschmelze zu einem reißenden Strom wurde und Geröllbrocken mit sich führte – mit katastrophalen Folgen. Der Fluss trat über die Ufer, überschwemmte die Gebiete und zerstörte Brücken und Straßen. Erste Überlegungen, wie diese Wassermassen sinnvoll eingesetzt werden könnten, entstanden.
Bereits 1912 wurden Vermessungsarbeiten durchgeführt und Pläne erarbeitet, 1938 wurde mit dem Bau der Okertalsperre begonnen. Als erstes wurde die Talstraße verlegt und zwei Brücken erbaut. Dann begann der II. Weltkrieg und der Bau konnte nicht fortgeführt werden. Der Winter Ende 1946 war schneereich, und als die Schneeschmelze einsetzte, hatte das verheerende Folgen für weite Gebiete vor allem für Wolfenbüttel und Braunschweig. Der Bau der Talsperre wurde immer dringender. 1949 konnte endlich der Bau fortgesetzt werden, bis zur Fertigstellung vergingen noch acht Jahre. 1957 war der Bau der Talsperre abgeschlossen, die umliegenden Gebiete waren somit vor Hochwasser geschützt und die Menschen konnten mit Trinkwasser versorgt werden. Leitungen wurden dafür beispielsweise bis nach Hannover und Bremen verlegt. Zusätzlich wurde das Wasser zur Stromerzeugung genutzt.

Dem Bau der Talsperre fielen nicht nur die Wälder unterhalb der Wasserkante zum Opfer, auch der kleine Ort Schulenberg musste der Talsperre weichen. Die Häuser der Waldarbeitersiedlung wurden bis auf die Grundmauern abgerissen und am 24. März 1957 wurde der Ort geflutet.

Die Okertalsperre, aufgrund ihrer Form auch als „Blaues Ypsilon“ bezeichnet, ist heute ein Anziehungspunkt für Touristen. Die Staumauer, mit einer Höhe von 67 m und einer Breite von 260 m, zählt zur größten des Westharzes. Der Stausee fasst ca. 47 Millionen m³ Wasser bei vollem Einstau und acht Heber fördern bei Bedarf (Überlauf) die Wassermassen durch die Staumauer hindurch, auf einer Sprungschanze entlang, bis diese mit Getöse in den Flusslauf stürzen. Den Touristen bietet sich ein einzigartiges Schauspiel und der untere Flusslauf wird somit vor dem Austrocknen in den Sommermonaten bewahrt. Das Innere der Staumauer kann bei einer Führung besichtigt werden. Doch auch die Unterwasserwelt hat hier einiges zu bieten. Bei einem Tauchgang, hierbei ist eine Genehmigung der Harzer-Wasserwerke erforderlich, kann unter anderem das alte Kraftwerk, die alten Steinmauern und Teile einer einstigen Steinbrücke bewundert werden. Relikte vergangener Zeit und nach über 50 Jahren noch relativ gut erhalten.

Die Bewohner der einstigen Waldarbeitersiedlung wurden oberhalb der Talsperre, auf dem kleinen Wiesenhof, umgesiedelt. Die Einwohnerzahl ist von einst 213 auf 430 angewachsen und der Tourismus ist heute die bedeutendste Einnahmequelle. Den Besucher erwartet eine traumhafte Landschaft – dichte Wälder, skurrile Schluchten und tosende Wasserfälle -, die auf Wander- und Radwegen erkundet oder bei einer Schiffsrundfahrt vom Okerstausee aus, bewundert werden kann. Während der Schiffsrundfahrt kann man mehr über den versunkenen Ort Schulenberg erfahren.

Der Bau der Okertalsperre war notwendig, das war auch den Bewohnern von Schulenberg bewusst. Doch wer verliert schon das, was er mit Fleiß und Liebe aufgebaut hat. Muss zusehen wie sein Haus abgerissen wird und emotional verarbeiten, dass er diesen Flecken Erde nie wieder betreten kann. Schulenberg wurde geflutet, das ist nun schon über 50 Jahre her. Nur die älteren Bewohner vom „neuen“ Schulenberg haben dies persönlich miterlebt und werden diesen Lebensabschnitt, der für die meisten mit gemischten Gefühlen einherging, nicht vergessen.

Wer den Okerstausee betrachtet, wird unweigerlich an die einstige Waldarbeitersiedlung Schulenberg erinnert.

Frohe Weihnachten euch allen!

Montag, September 1, 2008 posted by Matthias


Frohes Fest und schöne Feiertage!

Oder etwa doch noch nicht? Schließlich stehen seit ende August schon die Herzchen und Lebkuchen in den Supermärkten. Der Weihnachtsmann muss wirklich schwitzen bei dieser Jahreszeit.

Der Kölner Radiosender 1LIVE startete schon mit der Weihnachtsmusik und spielte die Hits wie “last Christmas” rauf und runter. Diese Aktion startete der Radiosender zwar als reine Provokation gerade eben wegen solcher Supermarktaktionen, aber dennoch ist auch dies schon wirklich verrückt. Damit ich schließlich auch zu den verrückten gehöre starte ich diesen netten Blogeintrag und wünsche euch allen schonmal eine frohe Weihnachtszeit. Packt euch warm ein, schmeisst den Kamin an und helft etwas in der Küche beim Plätzchen backen aus.

Ho Ho Ho