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Statistik

Archive for August, 2010

Domainwert

Montag, August 9, 2010 posted by Matthias

Eine Domain im Internet zu betreiben, kostet üblicherweise Geld. Monat für Monat wird dafür ein bestimmter Betrag vom Konto abgebucht. Klar, dass man sich irgendwann fragt, wie viel die eigene Domain wert ist. Eine Re-Finanzierung der Kosten durch geschaltete Werbung auf der Seite gelingt nur den wenigsten Foren- und Blog-Betreibern. Insofern kann das jährliche Einkommen durch eine Domain zwar ein Indikator für den tatsächlichen Wert der Site sein, muss es aber nicht. Auch das Alter der Domain gibt nicht unbedingt Aufschluss über ihren Wert: Eine Seite kann bereits seit 10 Jahren im Internet bestehen; wenn jedoch nichts Nennenswertes darauf passiert, spielt das Alter für die Ermittlung des Wertes überhaupt kaum eine Rolle. Dennoch sind alte und stabile Domains beliebter als Domains die erst seit einer Woche im Netz gelandet sind.

Die Qualität der Website kann schon ausschlaggebender sein: Je interessanter das Angebot gestaltet ist, desto mehr Interessenten klicken sich auf die Seite und Themen. Je gefragter eine Seite bei Suchmaschinen ist und darüber gefunden wird, desto mehr Besucher werden generiert. Je mehr Besucher sich auf die Seite klicken, je mehr Backlinks die Seite hat und somit wie viel interessanter die Seite wirkt desto höher steigt eine Internet-Präsenz im sog. Pagerank. Dieser definiert in gewisser Weise den Wert einer Domain. Je höher die Besucherzahlen, wertvoller der Content und stärker Backlinks und somit der Pagerank sind, desto gefragter ist der Internet-Auftritt. Festzuhalten bleibt: Ohne Domain und die damit verbundenen Kosten gibt es keine Themen, die angeboten werden können. Ohne Themen kommen keine Besucher; von Werbeeinnahmen ganz zu schweigen.

Nun gibt es im Internet zahlreiche Anbieter, die den Wert von Domains zu ermitteln versprechen. Werden jedoch von zehn Anbietern diese Dienste in Anspruch genommen, erhält der Domain-Betreiber üblicherweise mindestens acht völlig unterschiedliche Bewertungen. Mal werden die Besucherzahlen zur Ermittlung heran gezogen, ein andermal die so genannten Page Impressions. Letzteres bezieht sich darauf, wie oft Seiten angeklickt wurden, unabhängig von der tatsächlichen Besucherzahl. Diese Bewertungen sind also nicht unbedingt aussagekräftig. Ganz davon abgesehen, dass ein so ermittelter Wert auch erst einen Käufer finden müsste, der bereit ist, diesen Betrag zu bezahlen.

Windows Mac Vor und Nachteile

Donnerstag, August 5, 2010 posted by Matthias

Ich bin mit Windows groß geworden, mit Windows habe ich mich entwickelt und mit Windows habe ich meine ersten Websites entworfen. Vor einem Jahr habe ich mich wegen den immer wieder gleichen Problemen (System Verlangsamung, Windows Fehler-Meldungen und lange Ladezeiten) von Windows verabschiedet und mich auf einen Apple Macbookpro eingelassen. Ich nutze es gemeinsam mit einen Apple Cinema 24 Zoll Monitor und was jetzt folgt ist meine Prognose nach einen ganzen Jahr Apple.

Vorteile meiner Apple Nutzung gegenüber der über 10 Jährigen stark aktiven Windows Nutzung:

- Schnelles Starten und Herunterfahren

- Schnelles öffnen der Programme, es kommt mir selbst nach einen Jahr noch immer schneller als bei Windows vor.

- Weniger Vollstopfung der “Taskbar”. Bei Mac sind nur die Programme aufgeführt, man könnte sagen man navigiert zwischen den laufenden Programmen und nicht zwischen den Fenstern der Programme. Keine Überfüllung und klare Übersicht. Mit Tools und Tricks aber sicher auch unter Windows möglich.

- iPhone Synchronisation. Ganz klarer Vorteil gegenüber Windows. iTunes läuft hier als Musikbibliothek einfach verdammt Stabil und sicher. Alles ist up to date – Kalendar wird zeitgleich auf den iPhone aktualisiert, genauso wie Notizen, Fotos oder andere Dinge.

- Einfaches Chat Programm anstelle von MSN und ICQ voller Werbung und Speicherplatzverbrauch. Gibt es aber garantiert auch für Windows.

- Lange Akkuzeiten des Notebooks. Laufzeit zwischen 6 und 8 Stunden ist immer möglich. Bei Windows Laptops hatte ich maximal 3 bis 5 Stunden.

Fazit: Die lange Akkudauer ist schön aber leider benötige ich sie relativ selten. Das schnelle herauf und herunterfahren finde ich angenehm, Luxus den man sich aber auch sparen kann. Was ich bei einen Rückumstieg auf Windows vermissen würde wäre die tolle Synchronisation des iPhones und das schnelle wechseln der Programme!

Nachteile meiner Apple Nutzung gegenüber der Windows Nutzung:

- Programme! Software! Noch immer fehlen mir Programme wie bestimmte SEO Software die nur für Windows entwickelt wurde, Fotoprogramme wie Jasc Paint Shop Pro (auch wenn er unbeliebt ist, ich misse so manche funktionen und finde ihn einfach angenehmer als GIMP oder ähnliches) usw…

- Mausverhalten. Unter Windows klicke ich sehr gezielt und schnell. Versucht mal innerhalb von Augenblicken, Bruchteilen von Sekunden die Symbolleiste des Browser zu treffen, am besten nach der URL! JETZT! Ich habe ca. 1,5 Sekunden gebraucht und habe mich dabei sogar einmal verklickt. Unter Windows Zeiten geschah so etwas wirklich in Bruchteilen von Sekunden, vielleicht maximal einer Sekunde und verklickter passierten mir so gut wie nie. Das Mausverhalten unter Mac OS kann zwar korrigiert werden, ist aber NIE so flüssig und genau wie unter Windows. Viele User in Macforen haben mir das bestätigt und konnten mein Problem mit dem Verhalten der Maus bis heute nicht lösen. Es scheint einfach gewöhnungsbedürftig zu sein, aber mal ehrlich, wenn man sich nach einen ganzen Jahr noch nicht daran gewohnt hat? Wann dann?!

- Treiberpobleme. So manch ein Drucker streikt mit Mac zu arbeiten, ein externe Brenner der auch für mac gedacht war, läuft bis heute nur auf meinen Windows Rechner und selbst Apple eigene Produkte wie die Magic Mouse machen Probleme bei der Installation. Nicht Erkennung der eigenen Produkte? Das sollte nicht passieren.

- Basierend auf Programm-Missung und schlechten Mausverhalten leidet meine Arbeitsgeschwindigkeit stark unter Mac. Ich merke wie ich für eine Preistabelle aufgrund des schlechten Mausverhaltens viel länger brauche als unter Windows Zeiten. Ich holte mir zwar nie einen Mac um schneller arbeiten zu können, aber garantiert nicht mit der Absicht für arbeiten länger zu brauchen.

- Entweder alles oder nichts! Ich merke immer wieder wie Apple sich ausschließlich auf Appel begrenzt. Dabei heisst es doch Microsoft wäre der böse Teufel der alles für sich einnimmt?! Beispiel eine externe Festplatte wird auf dem Mac formatiert und für Daten vom Macbook verwendet. Darunter auch Videos. Schließe ich diese externe Festplatte anschließend an einem DVD Player an, wird diese dort nicht erkannt. Eine Windows Festplatte wird problemlos erkannt. Das ist vor allem jetzt zu Zeiten in denen mein Brenner (Original Macbookpro interner DVD Brenner) seinen Geist aufgegeben hat ein großes Problem. Schließlich muss ich  jetzt sehr umständlich die Videos von Mac zu Windows und dann auf eine DVD transferieren.

Fazit: Mindestens eine Menge Probleme und weniger Erleichterung hat mich der Umstieg auf Apple gekostet. Dabei wollte ich doch nur bequemes und einfaches Arbeiten? So wie es Apple verspricht? Doch besonders unter Apple musste ich mich stark in die tiefen der Google Ergebnisse knien um nach Lösungen der Probleme zu suchen. Viele Probleme wurden bis heute nicht gelöst.

———

Derzeit stehe ich zwischen der großen Frage…. back to the roots? Back to Microsoft Windows? Oder lieber Apple treu bleiben und bei den Problemen ein Auge zudrücken? Schließlich läuft sonst alles bestens. Ich würde zu dem die große iTunes Musik Sammlung vermissen *g* obwohl ich auch diese zu Windows rüberbringen könnte. Da wären wir schon beim nächsten Problem, ich finde es eine Frechheit das man gekaufte Songs aus dem iTunes Store nicht auf eine MP3 CD brennen kann! Da ist man schon so ehrlich und kauft sich die Songs und wird im Grunde damit bestraft Massenweise Audio CD’s brenen zu müssen. Schade….

Ich werde mir in den nächsten Wochen Gedanken machen und früher oder später eine Entscheidung treffen.