Archive for September 24th, 2009
Windows vs Mac
![]()
In der Praxis nehmen sich die Programme von Apple und Microsoft nicht mehr viel. Galt der Mac noch vor zehn Jahren als der Rechner für Grafiker und Multimediakünstler schlechthin, diente der Windows PC dagegen als das gediegene Werkzeug für den Büroalltag der Texter und Statistiker. Jetzt haben sich sowohl das neue Windows 7 und Snow Leopard für den Mac nahezu angeglichen, was das Angebot an Programmen und die Bedienerfreundlichkeit betrifft. Ein Macbook Pro oder ein adäquates Windows Notebook – das ist hier die Frage!
Windows Vorteile
Grundsätzlich gilt: Die Betriebssysteme von Microsoft können auf allen Notebooks installiert werden – sogar auf den Macbooks. Für Windows ist unbestritten die Auswahl an Software größer, es gibt kaum ein Spiel, Lernprogramm oder Grafikprogramm, welches nicht über Windows läuft.
Sogar vergleichbare Notebooks schneiden, was Preis und Leistungsparameter angehen, im Vergleich zum Macbook Pro besser ab. Für fast die Hälfte bietet ein Dell- oder Samsung-Notebook 200 GB mehr Festplatte und leistungsstärkere Grafikkarten.
Das neueste Vista Betriebssystem verfügt über die bis dato bedienerfreundlichste Benutzeroberfläche von Microsoft. Auch bezüglich Grafik, Videobearbeitung und Multimedia muss sich Windows nicht mehr verstecken.
Was den Bereich der Textverarbeitung und der Tabellenkalkulation anbelangt, rangieren Word und Excel nach wie vor weit vorn.
Windows Nachteile
Die eindeutigen Nachteile bei Windows liegen darin, dass langjährige Nutzer einzelne Funktionen jedes Mal neu suchen müssen. So unterscheidet sich Vista erheblich von der Version Windows 98 – der bisher stabilsten Variante aus dem Hause Microsoft.
Auch zeigen sich immer wieder die für Windows bekannten Kinderkrankheiten beim jeweils neuesten Betriebssystem. Die ersten Versionen von Windows 2000, Windows XP und Vista waren nie ganz frei von Systemabstürzen, von der Virenanfälligkeit ganz zu schweigen.
Der Lieferumfang der Software ist auch bei den Windows-Notebooks eher gering. Gerade mal eine abgespeckte Variante von Word oder aber eine 60-Tage-Testversion des Offices Paketes erhält der Kunde beim Kauf eines Laptops. Die bekanntesten Windows Nachteile sind nach wie vor das die Windows System nach einigen Jahren Benutzung sehr langsam werden und der Festplattenspeicher dank Windows ziemlich eng wird. Bekannt unter Windows Usern sind auch die Fehlermeldungen und Blue-Screens die durchaus sehr bekannt bei jeden einzelnen Nutzer sind.
Mac Vorteile
Mac OS X gilt als eines der besten Betriebssysteme der Welt – das ist und bleibt Fakt. Jeder Mac-User schwärmt von der denkbar einfachsten Bedienbarkeit, der Unix Unterbau sorgt für größtmögliche Sicherheit, ohne dass der Nutzer ständige Updates aufspielen muss.
Die Hardware erkennt das System ohne Treibersoftware, die man in anderen Notebooks erst umständlich installieren müsste.
Erfreulich am Macbook Pro ist das neuartige Netzkabel. Es wird als Magnet einfach an die Stromzufuhr des Gehäuses geheftet und verhindert so böse Stolperunfälle.
Abgesehen von der unbestritten ästhetischen Optik des Macbook Pro, erweist sich die Hardware als beispiellos umweltfreundlich. Das aus einem Stück gefräste Gehäuse aus Aluminium sowie der Bildschirm aus Glas sind recyclefähige Materialien. Zudem verzichtet Apple zunehmend auf Bausteine, die giftige Rückstände enthalten.
Die meisten Macbooks Pro sind derzeit mit der Leopard-Variante des OS X ausgestattet. Dieses unterstützt das Booten von Windows-Programmen noch einfacher als das bisherige Boot Camp, welches man sich früher gesondert aufspielen konnte.
Apple Quick Time, Mac OS X Mail, Apple DVD Player oder Apple Safari sind unter anderem im Lieferumfang enthalten. Wer auf Textverarbeitung und Kalkulationsprogramme nicht verzichten möchte, für den empfiehlt sich der Kauf von iwork. Speziell das neu entwickelte Numbers 09 ermöglicht übersichtliche Darstellungen von Berechnungen und Statistiken. Besondes angenehm ist ein Macbook für Nutzer des iPhones, welches mit der gemeinsamen Synchronisation über “mobile me” immer auf den aktuellen Stand bleibt. Ändert man am Macbook einen Kalendereintrag, fügt Musik in iTunes hinzu oder Speichert ein neues Foto, so ist dieses auch direkt auf den iPhone auf den aktuellen und geänderten Stand ohne das man das iPhone mit den Mac per Kabel verbindet haben muss.
Mac Nachteile
Manchmal können Vorteile auch zu kleinen Nachteilen gereichen. Zwar ermöglicht Boot Camp das Aufspielen von Windowsprogrammen und damit Spielen, die nach wie vor fast ausschließlich für Windows programmiert werden, aber zwischen den Betriebssystemen muss der User dann immer noch hin- und herschalten.
Einen kleinen Wermutsropfen gibt es zum guten Schluss noch: OS X darf außer auf Apple Hardware nicht auf anderen Rechnern installiert werden. Das Vergnügen, das Betriebssystem angesichts günstigerer Hardware auf anderen Notebooks aufzuspielen, wird dadurch etwas geschmälert.
Fazit: Umfragen belegen, dass jeder bisherige Windowsanwender, der auf einen Mac umsteigt, bei diesem System bleibt. Umgekehrt ist dies nicht der Fall!
Letzte Kommentare