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Archive for Juli, 2009

Cyber-Shot DSC HX1 vs Canon PowerShot SX1 IS

Montag, Juli 27, 2009 posted by Matthias

Oft wird die Sony Cyber-Shot DSC HX1 als der direkte Nemesis zur Canon PowerShot SX1 IS bezeichnet. Im Folgenden wollen will ich die Vor- und Nachteile der beiden Kameras direkt miteinander vergleichen.

Fangen wir beim Gewicht an. Die Canon PowerShot SX1 IS kommt mit einem stattlichen Kampfgewicht von 674Gramm daher. Die Cyber-Shot HX1 hat dagegen nur sportliche 490 Gramm. Beide Kameras weisen einen Leistungsstarken CMOS-Sensor zur Stabilisierung auf. Die Sony HX1 hat allerdings einen vom Typus EXMOS. Beide Modelle haben einen 20-fachen optischen Zoom. Ein weiteres plus für die Beiden: Sie können Videos in Auflösungen mit bis zu 1440×1080 Bildpunkten aufnehmen. Das ganze natürlich in HDTV 1080p und bei 30 Bildern pro Sekunde. Die bessere Qualität wird hier aber im Allgemeinen der Cyber-Shot HX1 zugesprochen. Auf der PowerShot kommt es schon einmal zu Rucklern, die bei der HX1 gänzlich ausbleiben.

Die Canon hat zwar 10-Megapixel und die Sony nur 9-Megapixel, dennoch bringt die Cyber-Shot mit ihrem EXMOS-Chip die satteren Bilder. Einen großer Vorteil der SX1 IS gegenüber ihrem Nemesis ist allerdings – gerade für professionelle Fotografen – die Tatsache, dass die PowerShot ihre Daten „JETZT“ auch im RAW-Format speichert. Canon stellte hierfür einen Download online, um das nützliche Feature nachträglich einzubauen. Ein Cleverer Schritt von Canon, welcher das Modell von Sony trotz überzeugenden Ergebnissen wie das Einsteigermodell aussehen lässt, da gerade das RAW-Format von Profis und Designern gebraucht wird. Das genau dort wo man die Kamera greift keine rutschfeste Gummierung ist, ist wieder ein kleiner Nachteil gegenüber dem Sony Modell. Bei beiden Modellen kann man viel Spaß mit den schwenkbarem Display haben. So kann man auch bei störendem Sonneneinfall das Display noch gut erkennen und die Kamera im Videomode ordentlich halten. Das Canon Display kann man allerdings in alle möglichen Richtungen Schwenken.

Die Sony glänzt damit, dass sie zehn Fotos in voller Auflösung in Folge macht. Sie ist damit eine echte Konkurrenz zu jeder DSLR-Cam. Nach den zehn Bildern braucht die Kamera allerdings ein Weilchen, zum verarbeiten und speichern der Bilder. Erst wenn sie fertig ist, ist es möglich die nächste Serie aufzunehmen. Dafür überzeugt die HX1 wieder mit ihrem Panorama Assistenten. In einer einzigen Bewegung werden multible Shots aufgenommen und die Kamera rechnet diese dann zu seinem Panoramabild zusammen. Bei der SX1 IS von Canon ist das Stativgewinde leider sehr ungünstig positioniert. Es bildet keine optimale optische Achse und verhindert so perfekte Panorama Bilder – trotz Assistenten. Die Zooms der beiden Kameras sind extrem leise. Auch von der Batterieleistung sind sich beide sehr ähnlich. Die HX1 macht knapp 390 Bilder, die SX1 IS gute 420.

Beide haben in HD aufgenommen. Auch der HDMI-Anschluss ist sowohl in der Canon, als auch im Sony Modell enthalten.

Letztendlich geben sich die Konkurrenten nicht viel. Es ist wirklich schwer zu sagen, welches der Modelle nun das bessere ist. Vom Preis-Leistungsverhältnis her obsiegt augenscheinlich die HX1. Sie hat neben einer besseren Video und Bildqualität bei ~420€ einen klaren Vorteil gegenüber der SX1 IS. Die Canon SX1 IS kostet um die 500€. Am Ende bleibt dem Einzelnen wohl nichts übrig, als beide Kameras, in einem direktem Vergleich zu testen. Beide haben ihre Vorzüge, aber auch ihre Nachteile.

K.I.Z. – Wenn Musik anders ist

Freitag, Juli 17, 2009 posted by Matthias

Eine etwas ältere, sehr individuelle und doch einleuchtende Definition zum Begriff Musik sagt: Musik ist das sinnvolle Aneinanderreihen von Tönen. Daneben existieren je nach betrachtetem Kulturkreis noch andere Definitionen des Musikbegriffes, die sich jedoch in einem alle einig sind: Musik hat soziale Wurzeln und erfüllt gesellschaftliche Funktionen. Soweit zur Theorie. In der Praxis stellt sich Musik hingegen als etwas dar, was diesem Anspruch nicht immer gerecht werden kann und besonders in der Verknüpfung mit Sprache oftmals unglaubliche Abgründe menschlicher Denk- und Ausdruckweise offenbart. Aktuelles Beispiel für die Entsinnlichung und Verrohung von Musik und Sprache ist die Hip-Hop Formation K.I.Z.

Musik als Ausdruck von Gefühlen

Der Ursprung der Musik, der auf den einfachen Gesang zurückzuführen ist, war geprägt von der lautlichen Verarbeitung und Weitergabe von Gefühlen. Mit der Entwicklung von Instrumenten wurde diese einfache melodische Ausdrucksform vielseitiger und ausdrucksstärker. Die Hochzeiten der Entwicklung instrumentenbasierter Musik finden wir im Barock, im Klassizismus und in der Renaissance. Hier sind Musiker angesiedelt wie Mozart, Bach, Beethoven.  Jedoch gibt es seit der Jahrtausendwende zunehmend absurde Erscheinungen, wie sie auch von K.I.Z. gelebt werden. Schwachstrukturierte elektronische Beats gepaart mit einfallsloser brutaler Sprache kennzeichnen deren Musikkonzept.

Die Musik der Moderne

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde die Unterhaltungsmusik immer populärer. Insbesondere technische Errungenschaften wie das Radio, bessere Aufzeichnungsmöglichkeiten und das Fernsehen sind die Kanäle, mit denen Musik in dieser Zeit hauptsächlich verbreitet wurde.  In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Stilrichtung der Popmusik. Zunehmend mehr elektrische und elektronische Instrumente waren und sind bis heute tragende Elemente dieses Genres. Eingehende, meist recht einfache und oftmals schmucklose Melodien bestimmten die Machart der Musik, die Texte befassen sich überwiegend mit lapidaren Liebeserklärungen, manchmal Geschichten aus dem Alltag, gelegentlich auch mit der Kritik an bestehenden Systemen. Mit der Jahrtausendwende machte sich vor allem in den Industrieländern eine völlig neue Stilart breit. Angelehnt an die amerikanische Rapperszene, die ihre Wurzeln jedoch schon weit in die Gründerzeiten Amerikas legt, wurde auch in Europa der Sprechgesang mit oftmals sparsamer Instrumentalisierung und beatbetonter Melodieführung übernommen.

 
K.I.Z. – Gangstersprache als Zielgruppenmagnet

So berief man sich recht schnell auf meist individuelle Erlebnisse, die genau betrachtet und psychologisch beleuchtet oftmals Störungscharakter tragen. Frauenarzt, Sido, Bushido und auch K.I.Z. prägen in ihrer Musik ein Vokabular, wie es menschenverachtender und oftmals frauenfeindlicher kaum sein kann. Die Texte reden eine Sprache, die von herabwürdigend obszön bis zu gewaltverherrlichend und sexistisch reicht. Vorrangige Zielgruppe dieser melodisch sehr einfachen bis unstrukturierten Musik sind vor allem Heranwachsende und Jugendliche. Kaum sind es Menschen über 25 Jahren, die diese Musik weiterhin bevorzugt konsumieren.

K.I.Z. – Kannibalen in Zivil

Ob das die passende Übersetzung für den Bandnamen ist muss offen bleiben. K.I.Z. selbst benennen sich als Künstler in Zwangsjacken. Dass beides zu einem Stück richtig ist, zeigen die Texte der Gruppierung. Besonders Kannibalismus an Frauen wird immer wieder besungen, die Brutalität der Sprache wird als sarkastisch oder ironisch deklariert. Man müsse zwischen den Zeilen lesen und oft würde man erst beim Refrain die Aussage der Texte verstehen, dies ändert  und vor allem intressiert allerdings wenig. Das mit diesen Begriffen auch Brutalität und Menschenverachtung abgedeckt werden bleibt den meist jungen Konsumenten natürlich verborgen. Die kommerziellen Interessen dieser Art von Musik überdecken meist den Anspruch auf Sinn und Wahrhaftigkeit. Ebenso wie Sido und Bushido haben die scheinbar selbst erlebten Textpassagen oftmals gar nichts mit der erlebten Realität der K.I.Z. Mitglieder zu tun. Glücklicherweise dürfen wir hoffen oder eigentlich schon davon ausgehen, dass sich auch K.I.Z. als Erscheinung eines Zeitgeistes austoben werden sobald sie selbst Väter und Ehemänner geworden sind.

Gesellschaftliche Leerräume werden mit Absurdität gefüllt

Besonderen Anklang findet K.I.Z. Musik dort, wo andere gesellschaftliche Räume nicht gefüllt sind. Die Langeweile Jugendlicher, die kindliche Naivität und die oftmals ergebnislose Suche nach Perspektiven werden mit absurder Gedanken- und Sprachwelt gefüllt. So wird die eigene Mutter ebenso beschimpft wie die Freundin und Frauen überhaupt. Sexualität wird brutalisiert, Straftaten und Verbrechen als ein möglicher Weg durch eine finster gezeichnete Gesellschaft dargestellt. Auch wenn sich einige der oben genannten Vertreter dieses Genres von ihren alten Texten mittlerweile distanzieren und oftmals etwas ganz anderes leben als sie musikalisch darstellen, haben solche Kraftausbrüche in der jugendlichen Szene große Resonanz. So entkommt man zumindest zeitweise und scheinbar der realen Welt. Schockierend das K.I.Z. fasst monatlich in der BRAVO Hip Hop Special zu finden ist und somit schon die ganz Jungen diese Texte und Musik kennenlernen.

Prägende Einflüsse verrohter Musik

Gerade für Kinder und junge Heranwachsende scheint die rohe Art von Musik, die oftmals von fordernden, harten Beats und groben Texten begleitet wird zu gefallen. Dieser Anschein jedoch trügt. Ausschnitte aus dem eigenen Familienleben und der individuellen Realität werden unkritisch mit der Sprache der Gangster-Musik abgeglichen. Zufällige Übereinstimmungen (die oftmals gezielt provoziert werden) machen dann das Gehörte zur absoluten Wahrheit und somit durchaus auch nachahmenswert. Kinder produzieren sich optisch und sprachlich wie ihre großen musikalischen Vorbilder und versuchen oft so, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. In der Folge verroht die Sprache, die gesamte Artikulation wird vereinfacht, Sprachmelodie und Sinnhaftigkeit gehen verloren.

Erwachsene auf Probe

Mittwoch, Juli 15, 2009 posted by Matthias

Das neue TV-Format “Erwachsen auf Probe” beschäftigt sich mit dem Kinderwunsch von Teenagern, der seit einigen Jahren vermehrt auftritt. Die Zahlen von Paaren, welche unbedingt schon in jungen Jahren Kinder in die Welt setzen wollen um ihren Wunsch nach einer eigenen Familie perfekt zu machen, steigen stetig an. Womit der vermehrte Kinderwunsch bei Teenagern zusammenhängt ist nicht ganz klar. Fakt ist jedoch, dass viele gar nicht wissen, auf was genau sie sich da einlassen und wie viele große Probleme der Kinderwunsch mit sich bringen kann. Von der großen Verantwortung, welche auf die Teenager zukommt, mal ganz abgesehen. Aufklärung allein reicht in der heutigen Zeit offensichtlich nicht mehr aus und so soll das Projekt “Erwachsen auf Probe” den Teenagern einen Einblick in das so sehnlichst herbeigewünschte Familienglück geben. Sicher bringt das Elternsein auch schöne Seiten mit sich, zum Beispiel wenn man das eigene Kind heranwachsen sehen kann und bei seinen ersten Schritten und Worten dabei ist. Dennoch ist die Realität meist nicht so rosig, wie sie auf den ersten Blick scheinen mag. Ein Kind zu haben bedeutet früh aufstehen, oft sogar eine ganze Nacht lang nicht schlafen zu können, Windeln wechseln und nebenbei müssen die jungen Eltern auch noch den Haushalt führen oder arbeiten gehen.

Vier Wochen lang soll der Versuch laufen. In diesen vier Wochen durchlaufen die Teenager ein Leben mit Babys, Klein- und Schulkindern sowie Jugendlichen. Die leiblichen Eltern sind hinter der Kamera immer mit dabei und können zu jeder Zeit in das Geschehen eingreifen. Außerdem befinden sich neben den Eltern auch eine Ärztin, eine Kinderpsychologin und mehrere Erzieherinnen mit am Set, um für die Sicherheit der Kinder und Teenager zu sorgen. Klar ist, dass die neue Situation manche Teenager-Paare einfach überfordert und es zwischen den Paaren zwangsläufig zu Spannungen kommt. Mit Sicherheit bekommen das auch die jeweiligen Kinder des Paares mit und ob das so gut sein kann bleibt erstmal dahingestellt. Auch die leiblichen Eltern der Kinder wurden schon mehrmals kritisiert. Dennoch gab es für die Eltern vielleicht auch so einiges zu lernen und möglicherweise konnten auch sie gute oder schlechte Erfahrungen aus der Sendung mit nach Hause nehmen.

Es wurde schon viel Kritik über “Erwachsen auf Probe” laut und irgendwie ist die Sendung auch an vielen spurlos vorbeigezogen, denn die Einschaltquoten sind offenbar nicht so hoch wie erwartet. Viele Vereine und Institutionen sprechen sich für ein Verbot der Doku-Soap aus, bis jetzt aber ohne jeden Erfolg. Die Serie läuft weiter und ob dieses ganze Experiment nun irgendwem von den Beteiligten irgendwas gebracht hat steht auch noch im Raum. Immerhin sind die Situationen für die Teenager und die Kinder wohl kaum realistisch, denn zu jeder Tages- und Nachtzeit sind ein Filmteam, Eltern, Ärzte, Psychologen und Erzieherinnen anwesend, die jeden Schritt der jungen Paare überwachen. Wahrscheinlich werden die jungen Leute nicht so viel aus dieser Sendung lernen können, denn im wirklichen Leben sieht das Kinderglück noch mal ganz anders aus.

Georges St-Pierre

Montag, Juli 6, 2009 posted by Matthias

Georges St-Pierre wurde am 19. Mai 1981 in Kanada geboren. Er ist ein Kampfsportler, der sich in verschiedenen Disziplinen wie dem Boxen, Jiu-Jitsu oder Karate mit anderen Kämpfern misst. Seine Plattform ist die berühmte und kontroverse UFC, die Ultimate Fighting Championship, welche den erfolgreichsten MMA – Verband weltweit darstellt. St-Pierre kämpft im Weltergewicht und gehört nach der Meinung vieler Fachmagazine, nicht nur zu den Besten der UFC, wo er momentan den Titel hält, sondern auch weltweit und in der sogenannten “Pound-for-Pound” – Wertung. Diese bewertet Sportler nicht nach ihrer Disziplin, sondern ihrem Erfolg und versucht sie so untereinander zu vergleichen.

Vor seiner erfolgreichen Karriere durchlebte St-Pierre eine schwierige Kindheit. Er sah sich oft größeren Schülern gegenüber und wurde bestohlen oder verprügelt. Diese Situation bewog ihn im Alter von sieben Jahren Karate zu lernen, um sich selbst verteidigen zu können. Nach dem Tod seines Karate – Trainers, fing er an mit Ringen sowie dem brasilianischen Jiu-Jitsu an. Später kam noch Boxen hinzu. Um sein Schulgeld zu bezahlen, arbeitete er als Türsteher und als Müllmann.

Seine wahre Karriere sah er aber in der UFC. Er träumte vom großem Erfolg, nach dem er die Großveranstaltung UFC 1 gesehen und den Kampf von Royce Gracie verfolgt hatte. St-Pierre hatte seinen ersten Amateurkampf mit 16, welchen er prompt mit KO gewann, trotz seiner, nach eigenen Aussagen, “durchschnittlichen” Fähigkeiten zu dieser Zeit. Bald folgte der Beitritt in die UFC und der Möglichkeit auf hohem Niveau an MMA – Kämpfen teilzunehmen. GSP hat einen Schwarzen Gürtel in BJJ und Kyohushin.

Nach einem unglaublichen Streifzug durch das Weltergewicht der UFC und einer Kampfstatistik von 13-1, eroberte er sich den Weltergewichtstitel von Matt Hughes, nur um ihn im nächsten Kampf gegen Matt Serra direkt wieder zu verlieren. Im Rückkampf jedoch bei UFC 83 gewann er den Titel zurück und hält ihn bis heute. Sein nächster Kampf findet bei UFC 100 statt, wo er seinen Titel gegen Thiago Alves verteidigen muss

Frank Mir

Donnerstag, Juli 2, 2009 posted by Matthias

Geboren wurde der US-Amerikaner Frank Mir im Mai 1979 in Las Vegas.
Verheiratet, zwei Kinder. Er kämpft in der MMA ( Mixed Martial Arts). MMA ist sozusagen ein Best-Of aus verschiedenen Kampfsportarten.

Es finden sich hier Auszüge aus Boxen, Ringen, Judo, Brazilian Jiu-Jitsu und anderen Vollkontakt-Kampfsportarten wieder.

Eine Besonderheit ist wohl, dass man beim MMA beim Bodenkampf geschlagen und teilweise auch getreten werden darf. Bei anderen Vollkontaktsportarten gibt es das nicht.
Gegenwärtig steht er in der in der Heavyweight Division (Schwergewichts-Klasse) auf Rang 3 und kann mit 12 Siegen aufwarten, während nur 3 Kämpfe als verloren auf sein Konto gehen.
Seine Karriere erhielt 2004 durch einen Motorradunfall einen Knick. Seinen 2004 errungenen Weltmeistertitel konnte er 2005 nicht verteidigen, da er durch den Motorradunfall 20 Monate außer Gefecht gesetzt war und somit keinen Verteidigungskampf innerhalb von 14 Monaten antreten konnte.
Seinen nächsten Kampf hatte er im Jahre 2006, wo er zu Beginn seines Comebacks gleich eine Niederlage gegen den Brasilianer Mario Cruz einstecken musste. In den nächsten fünf Kämpfen konnte er dann vier Kämpfe für sich verbuchen, somit zeigt die Statistik nach seinem Unfall eine vier zu zwei-Positiv-Bilanz.

Als größte Herausforderung konnte wohl im Dezember 2008 der Kampf gegen den amtierenden Heavyweight-Champion Lesnar Brock angesehen werden. Diesen Kampf hat Frank Mir für sich verbuchen können. Er gewann diesen Kampf durch Aufgabe. Das bedeutet, der Gegner hat durch so genanntes Tapping (mindestens dreimal auf die Matte oder den Gegner klopfen) angezeigt, dass er sich geschlagen gibt.

Es ist kaum anzuzweifeln, dass er sich wieder an die Spitze der Heavyweight Division kämpfen kann und wird. Am 11.Juli trat Frank Mir bei der UFC100 erneut gegen Brock Lesnar an. Doch Brock Lesnar hat sich stark verbessert und Frank Mir konnte keiner Fehler mehr ausnutzen, schließlich gelang es Frank Mir nicht sich zu verteidigen und verlor in der zweiten Runde per KO nach sehr starker Bodenkontrolle von Brock Lesnar.

Doch der Traum ist noch lange nicht ausgeträumt, Frank Mir sieht weiterhin die großen Chancen und wird garantiert wieder kommen.